Mannaggia Alla Musica

Verflixte Musik

Suona da quindicianni
dove lo pagano per suonare
una vecchia fisarmonica gli puo‘ bastare
Ha gli occhi sempre troppo gentili
di uno che beve parecchio
e non si guarda mai alle spalle nè o allo specchio
e vive dentro a un seminterrato
con un cane per compagno
saranno quasi diecimila anni che non fà il bagno

Seit fünfzehn Jahren spielt er
Dort, wo sie ihn dafür bezahlen
Ein altes Akkordeon genügt ihm.
Er hat immer die gutmütigen Augen
Von jemandem, der viel trinkt
Und er schaut nie zurück und auch nicht in den Spiegel
Und lebt in einer Kellerwohnung
Mit einen Hund als Gefährten
Es wird wohl zehntausend Jahre her sein, seitdem er das letzte Mal gebadet hat.

Non ha diritto a nessuna pensione
perchè non ha lavorato mai
ha una faccia da mascalzone ma non vuole guai
e fischia quando deve chiamare gli amici
chiede scusa prima di andare via
scappa sempre quando vede in giro la polizia
E i turisti lo chiamano Ulisse
ma il vero nome chissà qual’è
ma a lui gli và benissimo anche quello
e se lo tiene per se

Er hat kein Anrecht auf irgendeine Pension
Weil er nie gearbeitet hat
Hat das Gesicht eines Schurken, will aber keinen Ärger
Und pfeift, wenn er seine Freunde rufen muss
Er entschuldigt sich, bevor er geht
Haut immer ab, wenn er die Polizei sieht
Die Touristen nennen ihn Ulysses
Wer weiss, wie sein richtiger Name ist
Doch ihm passt auch der sehr gut
Und er behält ihn für sich

Gli piacerebbe avere un figlio in America
pieno di dollari e di felicità
sistemato nel quartiere italiano di una grande città
così potrebbe scrivergli quando vuole
e poi magari un giorno chi lo sà
montare sull’aeroplano e andare fino là
E quando torna inventarsi di tutto
raccontare quello che gli và
però l’America è lontana e un figlio non ce l’ha

Er hätte gerne einen Sohn in Amerika
Voller Dollars und Glückseligkeit
Untergebracht im italienischen Viertel einer großen Stadt
So dass er ihm schreiben könnte, wann er will
Und dann vielleicht eines Tages, wer weiss
Ein Flugzeug besteigen und dorthin fliegen.
Und wenn er zurückkehrt alles mögliche erfinden
Erzählen, was ihm gefällt
Aber Amerika ist weit und einen Sohn hat er nicht

E allora suona da quindicianni
dove lo pagano per suonare
e una vecchia fisarmonica gli puo‘ bastare
la sera quando smette di faticare
si sente libero come una piuma
chiude nel fodero la fisarmonica e ne accende una
e poi pensa „Mannaggia alla musica
dopodomani gli dico addio“
ma poi si siedein faccia al golfo di Napoli
e ringrazia Dio

Und nun spielt er seit fünfzehn Jahren
Dort, wo sie ihn dafür bezahlen
Und ein altes Akkordeon genügt ihm
Abends, wenn er aufhört zu schuften
Fühlt er sich frei wie eine Feder
Packt das Akkordeon ein und zündet sich eine an
Und denkt dann „verflixte Musik
übermorgen sag ich ihr adieu“
Aber dann setzt er sich an den Golf von Neapel
Und dankt Gott.

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