E Un Giorno…

und eines Tages…

E un giorno ti svegli stupita e di colpo ti accorgi
che non sono più quei fantastici giorni all’asilo
di giochi, di amici e se ti guardi attorno non scorgi
le cose consuete, ma un vago e indistinto profilo…

Eines Tages erwachst du und verwundert stellst du fest
Dass es nicht mehr die fantastischen Tage des Kindergartens sind
Mit den Spielen und den Freunden und wenn du dich umschaust, Erkennst du nicht mehr die vertrauten Dinge,
nur noch ein schemenhaftes Profil…

E un giorno cammini per strada e ad un tratto comprendi
che non sei la stessa che andava al mattino alla scuola,
che il mondo là fuori t’aspetta e tu quasi ti arrendi
capendo che a battito a battito è l’età che s’invola…

Und eines Tages, wenn du auf der Straße gehst, erkennst du,
Dass du nicht mehr die selbe bist, die morgens zur Schule ging
Dass die Welt da draußen auf dich wartet und du kapitulierst fast
Wenn du begreifst, dass Schlag um Schlag die Jugend davonfliegt

E tuo padre ti sembra più vecchio e ogni giorno si fa più lontano,
non racconta più favole e ormai non ti prende per mano,
sembra che non capisca i tuoi sogni sempre tesi fra realtà e sperare
e sospesi fra voglie alternate di andare e restare…
di andare e restare…

Und dein Vater erscheint dir älter, Tag um Tag entfernt er sich weiter,
Erzählt keine Märchen mehr und nimmt dich nicht mehr an die Hand
Es scheint, er verstünde deine Träume, die ständig zwischen Hoffnung und Realität gespannt sind, nicht
In der Schwebe zwischen dem Willen zu gehen oder zu bleiben
Zu gehen oder zu bleiben…

E un giorno ripensi alla casa e non è più la stessa
in cui lento il tempo sciupavi quand’eri bambina,
in cui ogni oggetto era un simbolo ed una promessa
di cose incredibili e di caffellatte in cucina…

Und eines Tages erinnerst du dich an das Haus, das nicht mehr dasselbe ist
In dem du als Kind, langsam deine Zeit verschwendet hast
Wo jeder Gegenstand ein Symbol und ein Versprechen
Von unglaublichen Sachen und von Milchkaffee in der Küche war

E la stanza coi poster sul muro ed i dischi graffiati
persi in mezzo ai tuoi libri e regali che neanche ricordi,
sembra quasi il racconto di tanti momenti passati
come il piano studiato e lasciato anni fa su due accordi…

Und das Zimmer mit den Postern an der Wand und die zerkratzen Schallplatten
Verloren inmitten deiner Bücher und Geschenke, an die du keine Erinnerung mehr hast
Es ist fast die Geschichte vergangener Augenblicke
Wie die Klavierstunden, vor Jahren eingestellt, bei zwei Akkorden

E tuo padre ti sembra annoiato e ogni volta si fa più distratto,
non inventa più giochi e con te sta perdendo il contatto…
E tua madre lontana e presente sui tuoi sogni ha da fare e da dire,
ma può darsi non riesca a sapere che sogni gestire…
che sogni gestire…

Und dein Vater erscheint dir gelangweilt und jedes Mal ist er zerstreuter
Er erfindet keine Spiele mehr und verliert langsam den Kontakt zu dir
Und deine Mutter – fern und nah in deinen Träumen – hat zu tun und was zu sagen,
Aber es kann sein, dass sie nicht weiß, welche Träume sie verwalten soll
Welche Träume sie verwalten soll…

Poi un giorno in un libro o in un bar si farà tutto chiaro,
capirai che altra gente si è fatta le stesse domande,
che non c’è solo il dolce ad attenderti, ma molto d’amaro
e non è senza un prezzo salato diventare grande…

Dann eines Tages in einem Buch oder in einer Bar wird dir alles klar,
Du wirst begreifen, dass andere Leute sich die selben Fragen gestellt haben,
dass nicht nur Süßes auf dich wartet, sondern auch viel Bitteres
und man nicht groß wird ohne einen hohen Preis dafür zu zahlen…

I tuoi dischi, i tuoi poster saranno per sempre scordati,
lascerai sorridendo svanire i tuoi miti felici
come oggetti di bimba, lontani ed impolverati,
troverai nuove strade, altri scopi ed avrai nuovi amici…

Deine Platten, deine Poster werden für immer vergessen sein
Lächelnd wirst du deine glücklichen Mythen zerstören
Wie Gegenstände aus der Kindheit, fern und verstaubt,
wirst neue Strassen finden, neue Ziele und wirst neue Freunde haben…

Sentirai che tuo padre ti è uguale, lo vedrai un po‘ folle, un po‘ saggio
nello spendere sempre ugualmente paura e coraggio,
la paura e il coraggio di vivere come un peso che ognuno ha portato,
la paura e il coraggio di dire: “ io ho sempre tentato,
io ho sempre tentato… “

Wirst spüren, dass dein Vater dir gleicht, wirst ihn als ein wenig verrückt, ein wenig weise sehen
Im gleichmäßigen Ausgeben von Angst und Mut
Die Angst und den Mut zu leben mit einer Last, die jeder getragen hat
Die Angst und den Mut zu sagen: ich habe immer versucht.

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