La Linea Della Vita

Die Lebenslinie

Che è tutta una vita che passo da qua,
e ancora rischio di perdermi,
magari è questione di troppa sensibilità,
o sono soltanto motivi tecnici…

Schon ein ganzes Leben lang komme ich hier vorbei
Und immer noch riskiere ich mich zu verlaufen
Vielleicht ist es eine Frage von zu viel Gefühlen,
oder es hat einfach nur technische Gründe…

E tu dici una bussola, dovevi almeno portarla con te,
una bussola potevi almeno spiegarmelo come si usa
una bussola, scusa….

Und du sagst: einen Kompass hättest du wenigstens mitführen sollen
Einen Kompass, du hättest mir wenigstens erklären können, wie man ihn benutzt
Einen Kompass, entschuldige…

Ci sono amori che non si ricordano
e baci che non si dimenticano,
persone che passano e non si salutano e sputano,
e cani bianchi che a volte ritornano.

Es gibt Liebschaften, an die man sich nicht erinnert
Und Küsse, die man nie vergisst,
Menschen, die vorbeigehen, nicht grüßen und spucken,
und weiße Hunde, die hin und wieder zurückkommen.

E tu dici la vita dovevi almeno capire perché,
la vita, il tempo che cambia col vento che arriva
quest’anima stanca che pure respira
quest’angolo piatto che gira, quest’anima
dolce e cattiva, che dice „guardami…“
dice „perché non parli…?“ dice „sbrigati
prima che sia troppo tardi… guardami…
perché non parli? Fermati prima che
sia troppo tardi….“

Und du sagst: das Leben hättest du wenigstens verstehen müssen warum,
das Leben, das Wetter, das sich mit dem aufkommenden Wind ändert
diese ermüdete Seele, die doch atmet
dieser gestreckte Winkel, der sich dreht, diese Seele
süß und böse, die sagt „schau mich an“…
Die sagt: „warum redest du nicht?“ Die sagt: „beeile dich
Bevor es zu spät ist“
… schau mich an…
Warum redest du nicht? Halt inne, bevor es zu spät ist…

Saranno trent’anni che passo da qua,
e adesso fai finta di non riconoscermi.
Ma guarda la gente che salti mortali che fa
E quanti nani sui trampoli, e tu dici:
„Perdonami… ma non credevo che fossi tu, perdonami…“
Va bene perdonami, però perdonami cosa?

Es werden wohl dreißig Jahre sein, dass ich hier vorbeikomme,
Und jetzt tust du so, als würdest du mich nicht wiedererkennen.
Doch schau, was die Menschen für Todessprünge machen
Und all die Zwerge auf Stelzen, und du sagst:
„verzeih mir… ich hab nicht geglaubt, dass du es bist, verzeih mir…“
In Ordnung, verzeih mir, aber was soll ich dir verzeihen?

E tu dici „La vita“, la vita…. Questa scatola vuota
quest’anima nuda, questa retta finita,
quest’acqua che corre veloce in salita,
quest’anima forte e ferita, che dice:
„guardami…“ dice „perché non parli…?“
dice „fermati prima che sia troppo tardi… guardami…
perché non parli? E sbrigati prima che
sia troppo tardi, perché non parli…?“
dice „fermati prima che sia troppo tardi… guardami…
perché non parli? Sbrigati prima che
sia troppo tardi…guardami…perché non parli…?
Guardami…perché non parli?
Fermati prima che sia troppo tardi….“

Und du sagst: „das Leben“, das Leben…. Diese leere Schachtel
Diese nackte Seele, diese zu Ende gegangene Gerade,
dieses Wasser, das schnell bergauf fließt,
diese starke und verletzte Seele, die sagt:
„schau mich an“, die sagt „warum redest du nicht“?
die sagt: „halt inne, bevor es zu spät ist“…schau mich an…
warum redest du nicht? Und beeile dich bevor es zu spät ist,
warum redest du nicht…?
die sagt: „halt inne, bevor es zu spät ist…schau mich an…
Warum redest du nicht? Beeile dich bevor es zu spät ist…
Schau mich an… warum redest du nicht…?
Schau mich an… Warum redest du nicht?
Halt inne bevor es zu spät ist…

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